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Presbyopie bezeichnet den Zustand, in dem das Auge aufgrund von Alterung seine Fähigkeit verliert, Objekte im Nahbereich zu fokussieren. Es handelt sich um einen natürlichen Alterungsprozess, der ungefähr zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr einsetzt.

Das menschliche Auge ist so entwickelt, dass es Objekte im Fernbereich fokussieren kann. Im Verlauf seiner Evolution musste der Mensch (wie auch alle Säugetiere) auf die Jagd gehen, um zu überleben, oder mögliche Feinde erkennen können, um sich selbst zu schützen. In der modernen Zeit haben sich die Dinge geändert. Die Menschen entwickelten feine handwerkliche Arbeiten und lernten Lesen und Schreiben, wodurch sich ihre Grundbedürfnisse änderten und sich nicht mehr auf Objekte im Fernbereich, sondern auf Objekte in der Nähe beziehen. Die wesentlichen Körperstrukturen kamen dieser rasanten Entwicklung zum intellektuellen Menschentyp nicht nach und deshalb fokussiert das Auge in Ruhe nach wie vor weit entfernte Objekte. Zudem ist es für unser optisches System anstrengend, wenn wir versuchen, Objekte im Nahbereich zu fokussieren.


 

 

Presbyopie ist ein Thema, dem die Wissenschaftsgemeinde sehr viel Aufmerksamkeit widmet und deren Mechanismen noch immer erforscht werden. An diesem komplexen Phänomen sind mehrere Strukturen sowohl des Auges als auch des Gehirns beteiligt.




 

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